Das Wasserbett – Ein einmaliges Schlafgefühl

Das Wasserbett hat schon eine sehr lange Tradition. Geschichtliche Hinweise gehen auf Nomadenvölker in der Urzeit zurück.  Eine Renaissance erlebt das Wasserbett seit den 1960er Jahren. In Deutschland bekannt und beliebt ist der Schwebeschlaf seit den frühen 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Die Besonderheit an diesem einmaligen Schlafgefühl ist das hohe Maß an Druckentlastung auf die einzelnen Körperregionen. Das ursprüngliche schweben auf reinem Wasser wurde über die Jahre optimiert und ständig weiterentwickelt. Hauptpunkt der Weiterentwicklung betrifft die Beruhigung des Wassers und die optimale Liegeposition auf der Wassermatratze. Fachärztliche Erkenntnisse halfen die Wirbelsäulengerechte Liegeposition zu entwickeln. Hierbei wurde nach langjährigen Erfahrungen mit dieser Art des Schlafens herausgefunden, dass eine Unterstützung im Beckenbereich des Körpers notwendig ist. Seit den frühen 90iger Jahren gibt es verschiedenste Arten der Lendenwirbelunterstützung oder auch Beckenunterstützung genannt. Die ersten Unterstützungsformen waren Kunstoffzylinder, die ein durchhängen wie auf einer Hängematte verhinderten. Das reine Wasser schafft es nicht das Becken ausreichend zu stützen ohne in die Überstreckung des Körpers zu kommen. Später wurden neue Arten der Unterstützung für die Lendenwirbel entwickelt. Auch die Beruhigung wurde immer wieder neu erfunden. Anfangs kamen hier Längszylinder oder Kammern zum Einsatz, welche sich nicht ausreichend bewährten oder andere Umständlichkeiten mit sich brachten.

Die Entwicklung ging zu Vlies Beruhigung über. Diese Vlies-Lagen wurden in unterschiedlicher Stärke und Anzahl eingesetzt, um eine Beruhigung des Wassers zu ermöglichen. Hierbei galt es eine gewisse Lebensdauer zu garantieren. Die Vlies-Lagen wurden mit verschiedenen technischen Lösungen realisiert. Diese waren verkleben der Vliese, binden mit Schnüren, bis hin zum thermischen Verschweißen miteinander. Immer in Verbindung mit beckenunterstützenden Schichten zwischen den Vlies-Lagen. Trotz allen Bemühungen und technischen Erkenntnissen, gelang es nicht eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren zu erreichen.

Bis heute ist eine 15jährige Lebensdauer von Vlies als Beruhigung nicht möglich. Nach 8 – 10 Jahren beginnt der schleichende Prozess des Vliesauflösens. Das Auflösen des Vlies liegt und lag unter anderem an dem weltweiten Einsatz an Vlies und der im Verhältnis geringen Menge an Wasserbettenvlies im Vergleich zu anderen Einsatzmöglichkeiten – Zum Beispiel Babywindeln, bei denen der Marktbedarf verständlicherweise wesentlich höher ist. Diesen Prozess bemerkt man indem sich anfangs sehr viel Luft in den Matratzen bildet, wobei man beim Sitzen immer weiter auf die Bodenplatten gelangt. Dies ist natürlich das Ende des Lebenszyklus einer Wassermatratze, weshalb wir im Jahr 2009 gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern ein neues Material zur Unterstützung und Beruhigung der Wassermatratze entwickelt hatten.

Das Wasserbett 2.0

Beim Wasserbett 2.0 setzen führende Hersteller auf speziell entwickelte Schäume. Diese schwammähnlichen Schäume sind in der Wassermatratze eingearbeitet und können weder verrutschen noch reißen. Außerdem geben sie eine angenehme Art der Körperunterstützung. Diese Weiterentwicklung hat das Wasserbett zu einem Hybridbett werden lassen. Sie schweben auf dem Wasser, werden aber von dem Schaum sanft unterstützt. In dieser neuen und revolutionären Art haben Sie auf Wunsch ein Liegegefühl wie auf einer Matratze und das schweben des Wasserbettes zugleich. Die Schwachstellen des früheren Wasserbettes sind somit beendet. Sie können normal einsteigen, sich umdrehen und ungestört neben dem Partner liegen. Die üblichen Vorteile wie körperwarmes Klima und die maximale Hygiene sind immernoch unschlagbare Argumente für ein Bett mit Wasser.


Auch die lange Lebensdauer eines modernen Wasserbettes ist ein gutes Argument umzusteigen. Möchten Sie erleben wie es ist auf einem Bett zu schweben, dann kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Probeliegen und eine ausgezeichnete Schlafberatung.